GOTTESDIENSTE


Jeden Sonntag um 10.30 Uhr in unserem Gemeindehaus


mit


Kinder-Gottesdienst "Bibelentdecker"


mit den Gruppen:


Grashüpfer

Füchse

Geckos


JAHRESLOSUNG

2018


Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

(Offenbarung 21,6 (L))


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An dieser Stelle gibt es immer mal wieder einen Kurzimpuls von unserem Pastor Michael Böllert. Zum ansehen bitte auf den unteren Button klicken:




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DENKANSTOß

Der Denkanstoß ist unsere Gemeindezeitschrift. An dieser Stelle finden Sie imer wieder Auszüge daraus. Den kompletten Denkanstoß finden Sie bei uns in der Gemeinde.

DENKANSTOß

Johannes Kapitel 3, Teil 2


"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass

er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder,

der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben habe."                Johannes 3:16


Mit diesem Vers haben wir die Betrachtung von Johannes 3 das letzte Mal verlassen und steigen nun mit diesem Vers wieder ein. Schätzungsweise 90% der Christen in Ev. Freien Gemeinden kennen diesen Vers auswendig. Das ist sehr gut, denn die Bedeutsamkeit dieses Verses ist von unschätzbarem Wert.

Gott der Schöpfer dieser Welt wurde Mensch. Der einzige Grund dafür ist die Liebe Gottes zu den Menschen, die Liebe, die er zu jedem einzelnen Menschen hat. Deswegen kam Jesus Christus, der Sohn Gottes, als Mensch auf diese Welt.


In den Versen 17-21 wird diese Wahrheit ausgeführt. Diese Wahrheit lässt sich leicht zusammenfassen:

Glaube   =   nicht gerichtet zu werden

Unglaube  =   gerichtet zu werden

Gleichzeitig fasst Johannes noch einmal die überwiegende Reaktion auf das Kommen Jesu zusammen. Ablehnung!!! Ablehnung, weil sie ihre finsteren Taten weiterhin tun wollten. Diese Taten vertragen sich nicht mit dem Licht, das Jesu ist. Wer aber nach der Wahrheit handelt, der kommt zum Licht. Wer die Wahrheit sucht, der kann sie auch finden. Das gilt damals wie heute! Nur muss man die Wahrheit auch finden wollen.

Die Reaktion von Nikodemus auf das Gespräch mit Jesus wird uns hier nicht berichtet. Später (Kap.7,50ff) ergreift Nikodemus aber für Jesus Partei im Hohen Rat, und bei der Grablegung Jesu beteiligt er sich, indem er eine Mischung zum Einreiben des Leichnams brachte. Als Jesus am Kreuz hing begriff Nikodemus wohl, dass dieser Mensch, der dort am Kreuz hing, mehr als nur ein Mensch war. Er begriff, dass Jesus dort am Kreuz hing, wie er es ihm im ersten Gespräch angedeutet hatte (Joh 3,14). Vielleicht hat Nikodemus sich entschieden, an Jesus als Sohn Gottes zu glauben. Wichtiger für jeden von uns ist die Frage: Habe ich diese Entscheidung schon getroffen?


Die zweite Texthälfte greift eine Problematik auf, die schon oft zu Streit und Schaden in Gemeinden geführt hat. Allerdings ist dieses Problem ein Problem, das es nicht nur im geistlichen Bereich gibt, sondern auch im normalen alltäglichen Leben: Das Vergleichen. Wessen Qualität ist besser, wer macht mehr Umsatz, in welchen Gottesdienst kommen mehr Besucher, wer hat das bessere Singeteam, wer hat die besseren Noten,… All dies sind Fragen/Gedanken, die einem immer wieder kommen und die einen beschäftigen. So ähnlich war es mit Johannes dem Täufer und Jesus, denn eine Zeitlang wirkten Johannes der Täufer und Jesus Christus parallel.

Die Jünger Johannes des Täufers (V:25) hatten ein Streitgespräch mit einigen Juden gehabt und irgendwie kamen sie wohl auf die Tatsache zu sprechen, dass Johannes d. T. wohl nicht mehr aktuell wäre, da mehr Leute zu Jesus gehen würden. Diesem Problem wollten sie nachgehen und machten so Johannes d. T. darauf aufmerksam.

Die Reaktion von Johannes ist die einzig richtige, die es gibt. Zum einen weist er seine Jünger darauf hin, dass er nie behauptet hat, dass er selber der Christus sei, sondern sein Wegbereiter. Zum anderen müsse Jesus größer werden und er, Johannes, müsse abnehmen (V:30). Mit diesen Worten zeigt er in aller Deutlichkeit auf, dass Jesus derjenige ist, welcher von Gott gesandt auf diese Welt gekommen ist. Als Gottes Sohn und als Gottes Gesandter hat Jesus von Gott dem Vater alles in seine Hand gegeben bekommen.


Dieser Sinnabschnitt schließt mit einer klaren Aussage ab, die die Botschaft des 3. Kapitels auf den Punkt bringt.

"Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm."

Das ist die Frage die Nikodemus beschäftigte: Ist Jesus der Sohn Gottes? Das ist die Botschaft die die Mehrheit der Menschen damals ablehnte. Das ist die Botschaft, wegen der Johannes d. T. seinen Dienst tat. Das ist die Botschaft die unglaublich klingt, aber jedem, der an sie glaubt, ewige Rettung bringt.

Ich finde es genial, dass Gott diese Botschaft praktisch werden ließ und so mich und jeden, der es glaubt, von dem ewigen Gericht befreite. Ist das nicht genial? Wir sind vom Zorn Gottes über die Sünde befreit! Wir sind von der Finsternis ins Licht gekommen!

Lasst uns daran denken, wenn wir Johannes 3,16 aufsagen oder diesen Vers hören. Jeder, der glaubt, ist erlöst!!! Und sei bereit, jedem diese Botschaft weiterzugeben, damit auch dieser glauben kann.


                       Michael Böllert



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